Konzept zur Haldengestaltung

 


Stelen und Sitzbänke als Markierung der Topografie

Die Stelen als Informationsträger unterstützen das Erlebnis der Haldenbegehung mit der Landmarke als Höhepunkt, indem sie Informationen bereitstellen, die die Geschichte und Hintergrund der Landmarke und ihres Standorts erläutern. 

Die Verweilpunkte mit Sitzgelegenheiten sind so gewählt, dass sie zum einen - entlang des Weges auf dem Haldenplateau - vier verschiedene Ansichten der Landmarke zeigen.  Zum anderen - entlang des geplanten Rundwegs auf dem unteren Haldenplateau (+324m)- entstehen an vier besonderen topografischen Situationen Aussichtspunkte in die umgebende Landschaft.

Wir schlagen vor, die Sponsorentafeln an der Stele am Hauptzugangsweg zu verorten. Für die anderen Stelen sind - entsprechend ihrer Ausrichtung mit Ausblick auf besondere Referenzen in der Umgebung (Industriedenkmäler, Landschaftselemente) - Informationen zu Themen wie Kohlebergbau, Stahl, Energie, Wasser, Landschaft angedacht.


 Sponsorenstelen+ 

Aus der Überzeugung, dass es eines zurückhaltenden, aber präsenten Gestaltungselements bedarf, um den Freiraum der Halde zu strukturieren und ihm einige wenige, aber gezielt gesetzte Ankerpunkte zu geben, schlagen wir ein Element vor, dessen Gestaltung wie die der Landmarke aus den ästhetischen Referenzen des Bergbaus abgeleitet ist: 

ein länglicher Quader, der je nach Ausrichtung zugleich Information-Stele (vertikal gestellt) und Sitzgelegenheit (horizontal gelegt) sein kann. 

 

 

Dieses eine Gestaltungselement kommt in beiden Positionen mehrfach zur Anwendung. Es fügt sich in das landschaftliche Konzept der Halde in ihrer industriellen Erscheinungsform gestalterisch ein - und bleibt zugleich als ein besonderes Element wahrnehmbar. Als solches akzentuiert es die Zugänge zur Halde und bietet an definierten Punkten die Möglichkeit zum innehalten.

Die Quader bestehen aus dunkel eingefärbtem Beton, möglicherweise mit Zuschlägen aus Abraummaterial (ist bautechnisch zu prüfen).

 

 

 

 

 

 

 


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